KARATE VERBAND NIEDERSACHSEN e.V.

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KVN Aktuell

Neukonzeption des DKV-Sound-Karate


Anlässlich einer DKV-Sound-Karate Ausbildung mit dem DKV Schulsportreferenten Ralf Brünig und dem DKV Jugendreferenten Helmut Spitznagel in Hamburg am 03.07.2010, nutzte der Schulsportbeauftragte des KVN Alexander Hartmann die Gelegenheit, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Sound-Karate zu informieren. So wurde nach monatelanger Vorbereitung erstmalig die Neukonzeption des Lehr- und Prüfungsprogram des "DKV-Sound-Karate" auf DVD an die Absolventen des Lehrgangs ausgegeben. Unter anderem beinhaltet die DVD auch viele erläuternde Videos zu den verschiedenen Inhalten des Lehrprogramms.

In der Ausbildung wurde besonderen Wert auf die Vermittlung der Besonderheiten des DKV-Sound-Karate-Programms gelegt:
- Lernen auf drein verschiedenen Lernebenen
- Die multi-mediale Vorgehensweise: Einsatz vieler Medien, wie z.B. Overbälle, Bälle zum Aufstecken, Kleingeräte, CDs, Metronom usw.
- Lehr- und Prüfungsprogramm mit Pflicht- und Wahlteil

Foto: Die Teilnehmer des Lehrgangs

Alex Hartmann
09/2010


18. KVN Jukuren-Lehrgang in Lüneburg


Der dem Jukuren-Lehrgang vorgeschaltete Dan-Vorbereitungs-Lehrgang, unter der Leitung von Dieter Mansky 7. Dan, war wie immer sehr gut besucht.

Dieses setzt sich beim eigentlichen Jukuren-Lehrgang fort. In den letzten Jahren ist eine stetig steigende Teilnehmerzahl zu bemerken.
Auch noch eine erfreuliche Tatsache gibt es zu melden. Kamen die Sportler in den Vorjahren überwiegend aus dem Bereich der Kyu-Mittel- und Oberstufe sowie Danträger, so waren in diesem Jahr auch Sportler aus der Unterstufe mit großem Eifer dabei.
Es spricht mal wieder einmal mehr für Dieter Mansky, der die erste Trainingseinheit leitete, alle Gürtelstufen entsprechend einzubinden. Jeder konnte nach seinem Leistungsstand die Aufgaben erfüllen. Dieter legte sein Hauptaugenmerk auf die Hüftarbeit.

Die zweite Trainingseinheit gab Martin Weber 3. Dan, den Meisten von Turnieren und Meisterschaften als erfolgreicher Kämpfer bekannt.
Nachdem Rainer Tippe Martin als Referenten vorgestellt hatte, sah man in Fragende Gesichter: Machen wir jetzt Kumite mit richtig "Hauen" und so, und das auf einem Oldie-Lehrgang, müssen wir uns das antun?
Umso erstaunter waren die "Oldies", das man Kumite auch anders vermitteln kann, als nur aufeinander einzudreschen. Martins Training beinhaltete Reaktionstraining und er hatte Kumite-Übungen im Gepäck, die man nicht oft im Dojo trainiert.

Die letzte Einheit des Tages leitete Karin Tippe 3. Dan. Diesmal kein Karate, sondern Qi Gong.
Mit leichten fließenden Qi Gong Übungen sollten die Jukuren den ersten Tag ausklingen lassen.
Karate-Leute neigen dazu am Ende der Bewegung KIME aufzubauen.
Das ist beim Qi Gong nicht hilfreich. Aber mit ein wenig Übung gelang es die Qi Gong Formen locker und entspannt durchzuführen.
Wir ließen den Tag mit einem guten Essen beim China-Mann ausklingen.

Hier sei einmal die "Gang" aus Wolfenbüttel erwähnt, die schon seit Jahren treue

Mitstreiter beim Jukuren-Lehrgang sind. Sie waren auch die ersten am Sonntagmorgen auf der Matte.

Der 2. Tag begann mit einem Vortrag von Dr. Anette Templin 1. Dan. Behandelt wurde das Thema Muskeln. Wie ist ein Muskel aufgebaut, wir arbeitet er unter welchen Bedingungen.
Anette hielt wie immer einen anschaulichen Vortrag, der durch die Zuhörer dann auch in einer regen Diskussion endete.
Die letzte Trainingseinheit an diesem Wochenende wurde von Rainer Tippe gegeben.
Thema war die Heian Nidan. Hier wurden spezielle Schwerpunkte der Kata geübt. Anschließend war Ippon-Kumite, Jodan, Chudan und MaeGeri angesagt, mit der Maßgabe, Abwehren für diese Angriffsstufen nur aus der Heian Nidan zu verwenden.

Da die Tendenz dazu hingeht, dass Lehrgänge nur noch am Samstag stattfinden, wurde von Rainer angesprochen, ob es nicht sinnvoll währe auch den Jukuren-Lehrgang nur eintägig zu machen. Die überwiegende Mehrheit war dafür, daher wird der Oldie-Lehrgang 2011 auch nur am Samstag sein und wie früher Anfang November. Bis dahin.

rt 08/2010

JUKUREN in AKTION

C-/ B-Trainerausbildung des KVN im Breiten- und Leistungssport


Um Karate Lehren und Verbreiten zu können, nützen einem Talent und die besten karatespezifischen Fertigkeiten, ohne pädagogische Kenntnisse wenig. Man braucht ein umfassendes Know How an Methoden mit denen man Karate am Besten vermitteln kann.
Anfang August fand in der Kreissportschule Lastrup in Niedersachsen die Trainerausbildung des KVN unter der Lehrgangsleitung von Diplom-Trainer Axel Markner (5. Dan Koreanisches Karate) statt.
26 motivierte Karateka aller Altersklassen und Stilrichtungen waren entschlossen an der
zweiwöchigen C- Trainerausbildung teilzunehmen und sahen den 120 Lehreinheiten in Theorie und Praxis erwartungsvoll entgegen. In der zweiten Woche schlossen sich sechs zukünftige B-Trainer der Gruppe an, um ihre Qualifikation mit 60 Lerneinheiten zu erweitern.
Das Referententeam bestand aus 7 erfahrenen Persönlichkeiten, die die Inhalte gekonnt vermittelten:

Frau Dr. med. Susanne Reim brachte den zukünftigen Trainern die physiologischen und
anatomischen Grundlagen nahe, informierte über altersbedingte Veränderungen des Körpers und Sportverletzungen. Zu Ihrem Programm gehörte außerdem eine Schnupperstunde Qi-Gong in der sich die Karateka entspannen und den richtigen Atemrhythmus finden sollten.

Zum Thema Trainingslehre, Trainingsplanung und speziellem Techniktraining gaben Diplom-
Trainer Axel Markner und KVN-Schulsportreferent Alexander Hartmann (4. Dan Koreanisches Karate und Gymnasiallehrer) Input und Ideen.

Für den Bereich Kata stand Landestrainer Türk Kiziltoprak (3. Dan Goju Ryu) zur Verfügung und vermittelte das Lehren einer Kata am Beispiel der Goju Ryu Kata Sepai.
Mit Martin Weber (3. Dan Shotokan Karate), der den zukünftigen Trainern verschiedene Schrittmuster für das Kumite beibrachte, wurde auch das Unterrichten im Bereich Kumite erfolgreich ausgebildet.
Im Bereich Selbstverteidigung lehrte SV-Landestrainer Andreas Modl (7. Dan AKS und 6. Dan Wado Ryu) beeindruckende Techniken mit denen die Angreifer sofort unter Kontrolle gebracht werden können.

Von Helmut Thätz, internationaler Kampfrichter (4. Dan) wurde Karate als Leistungssport
aufgegriffen und mit ihm Wettkampfregeln und Verbote besprochen, Kriterien für Wertungen erarbeitet und Kämpfe praktisch demonstriert.

Dank des hochqualifizierten Referententeams waren die Ausbildungsteilnehmer bestens auf die Prüfung vorbereitet. Diese bestand aus einem schriftlich zu beantwortenden Fragenkatalog, einer ebenfalls schriftlich auszuarbeitenden Trainingseinheit und einer praktischen Lehrprobe.

Fazit: 32 Teilnehmer, 7 Referenten, 14 Tage mit 120 Lerneinheiten inklusive schweißtreibender Trainings mit dem Ergebnis von 26 C-und 6 B-Trainerlizenzen!!



Lisa Pielenz
1.KD Hameln e.V.
08/2010

Hohe Auszeichnung für Heinrich Reimer in den USA



Anlässlich des jährlichen AKS World Meetings in Michigan USA, wurde Heinrich Reimer
( Bundesvizereferent und Vorsitzender der technischen Kommission AKS Germany ) als Ehrengast eingeladen. Bevor das Meeting am Wochenende begann, wurde Heinrich Reimer von vielen Clubs und Vereinen gebeten, ihnen das Trainingskonzept für AKS-Karate in Deutschland vorzustellen.
Seine lange Erfahrung als Trainer und das durch und durch professionelle Trainingskonzept und seine Umsetzung, fand bei allen Veranstaltungen extrem großen Anklang. So wie die Reise begann, war auch das jährliche Meeting ein absoluter Erfolg. Alle Beteiligten waren von den Trainingseinheiten vollkommen begeistert.
Der Höhepunkt für die deutschen Gäste war allerdings das bei diesem Anlass stattfindende Meeting des Weltprüfungsrates zu dem auch Heinrich Reimer gehört. Bei diesem Anlass wurde ihm vom World Chiefinstructor und Weltpräsidenten des AKS-Karate Prof. Mike Sullenger 9. Dan eine Ehrenurkunde zur Würdigung seines Einsatzes für den Karatesport allgemein und zur Verbreitung des AKS-Karate in der Welt überreicht.
Beim anschließenden Treffen der technischen Kommission des AKS, referierte Reimer über den Aufbau und die Trainingskonzepte des AKS in Deutschland innerhalb des Deutschen Karate Verbandes.

Die Teilnehmer waren dermaßen begeistert vom Trainingskonzept und der Organisation des DKV, dass sie Heinrich Reimer und den Bundesreferenten des AKS im DKV Andreas Modl, spontan zu einer Lehrgangsreihe und Referaten in die führenden Vereine der USA im nächsten Jahr einluden. Es war bezeichnend für das Training dieses deutschen Karatepioniers das sich viele amerikanische Karatekas vom Weiß- bis Schwarzgurt bei ihm persönlich für das Training bedankten. Vielfach wurde der Wunsch zu einem Gegenbesuch nach Deutschland geäußert, wir hoffen also im nächsten Jahr viele unserer amerikanischen Freunde in Deutschland begrüßen zu können. In diesem Jahr sind als Gasttrainer aus den Vereinigten Staaten auf dem Budomeeting in Uetze am 10. bis 12. September Frederik Reinecke 8. Dan und Tom Twinning 7. Dan zu Gast. Sicherlich werden sie sehr anspruchsvolle Karate und auch Kobudotrainingseinheiten geben. AKS Germany lädt wie jedes Jahr auch alle anderen Stile des DKV ein, an diesem Treffen teilzunehmen.

AKS Germany

08/2010

Pfingstlehrgang Hildesheim 2010





Am 22. und 23. Mai luden die Senseis Albrecht Pflüger (7. Dan) und Dieter Mansky
(7. Dan) wieder zum Hildesheimer Pfingstlehrgang.
Bei sommerlichem Wetter folgten über 120 Teilnehmer aus allen Bundesländern dieser schon Tradition gewordenen Einladung mit großer Freude.

Dieter hatte dieses Jahr unter anderem die detaillierte Einübung des Bunkais der Kata Jion auf dem Programm.
Fern von den üblichen Anwendungen zeigte er neue Interpretationsmöglichkeiten auf, die vor allem die über 20 angereisten Danprüflinge, aber auch alle anderen natürlich wissbegierig und interessiert am Partner übten. Es machte einmal mehr deutlich, dass nur eine intensive Auseinandersetzung mit dem Bunkai einer Kata zu einer bestmöglichen Ausführung derselben führt.


Albrecht zeigte auf spannende Weise neue Aspekte der Selbstverteidigung. Man fühlte sich fast wie ein Anfänger in einem Aikido-Training, denn viele der Hebel und Griffe kommen aus dem Aikido und wir als Karatekas tun uns dementsprechend schwer damit. Wie befreit man sich aus einem Schwitzkasten, wie entkomme ich einem Würgegriff – in welchem klassischen Shotokan-Training wird das schon trainiert?

Die zwei Tage in Hildesheim waren ein fantastischer Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und haben allen Teilnehmern Spaß gemacht und vor allem gezeigt, welche Herausforderungen es gilt, anzunehmen, wenn man in höhere Sphären vorrücken möchte. Vielen Dank an die Senseis, wir werden motiviert weitermachen und freuen uns auf nächstes Jahr!

Ellen Berghaus
Shotokan Hildesheim


Lucas Kurtessis 1. Platz

Konrad Falldorf 3. Platz

KVN Kumite-Kader erfolgreich beim Fair-Play-Pokal in Köln


Drei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen eroberten sich die Karateka des Kumite Landeskader am 15. Mai 2010.

Der Kumite Landeskader reiste nach Köln zum Flair-Play-Pokal. Mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 600 Startern gehört diese Veranstaltung zu den größten Turnieren in Nordrhein-Westfalen.

Von der Kategorie Kinder bis Leistungsklasse war alles vertreten.
Bei den Kindern U11 startete Lucas Kurtessis (-30Kg)im Kumite. Er kämpfte sich souverän von den Vorrunden ins Finale. Dieses konnte er durch seine taktische Überlegenheit für sich entscheiden.

Erika Borger startete in der Disziplin Kumite Jugend (-45 Kg). Hier erlitt sie eine Niederlage in der Vorrunde. Über die Trostrunde erkämpfte sie sich die Bronzemedaille.

Kirill Schaaf trat im Kumite Jugend (-54Kg) an. Nachdem er die Vorrunden gewann und das Finale meisterte, konnte er sich die Goldmedaille sichern.

Bei den Junioren (-63Kg) ging Carim Mousa an den Start. Er kämpfte sich durch die Vorrunden und gelangte ins Finale, wo er als Sieger hervorging.

Konrad Falldorf trat im Kumite Jugend (-76Kg) an. Nach einer Niederlage in der Vorrunde, konnte er sich über die Trostrunde den dritten Platz sichern.

Trotz eines hervorragenden Kampfes schieden sowohl Pia Maaß als auch Marcel Müsegardes frühzeitig aus dem Turnier aus.
Dieses Turnier war eine gute Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft. Hier konnten die Starter Kampferfahrung sammeln, die sie eventuell am 12./13. Juni anwenden können.

Mark Hauboldt

Karate im Schulsport


Funakoshi Northeim ermöglicht ortsansässigem Gymnasium die bundesweit erste sportpraktische Abiturprüfung in Karate

Alles begann vor zwei Jahren mit dem Pilotprojekt "Fit durch Kampfsport", initiiert und geleitet von Mark-Oliver Wode, Studienrat am Gymnasium Corvinianum in Northeim, und Mark Haubold von der Sportschule Haubold und Funakoshi Northeim.

Die beiden ehemaligen Kommilitonen verfolgten das Ziel, die Fitness der Schülerinnen und Schüler aus Wodes Oberstufen-Sportkurs durch ausgewählte Elemente aus dem Shotokan-Karate zu verbessern. Die Schüler waren durchweg begeistert und so wurde wegen des großen Erfolges und der Nachfrage daraus im folgenden Schulhalbjahr der Sportkurs "Karate für Anfänger". Mittlerweile hat sich eine gut funktionierende Kooperation zwischen dem Corvinianum und Funakoshi /Sportschule Haubold entwickelt, in der Mark Haubold und sein kompetentes Team von Kampfsporttrainern im Rahmen der Ganztagsschule Selbstbehauptung und -verteidigung für Mädchen und Jungen und Oberstufensportkurse mit wechselnden Karate bezogenen Schwerpunktthemen anbieten.

Vorläufiger Höhepunkt war am Freitag, 09.04.2010, die bundesweit erste Abiturprüfung in Karate. Laura Bischoff und Merle Ziegler absolvierten die sportpraktische Prüfung im fünften Prüfungsfach mit herausragenden Ergebnissen und erzielten beide mit 15 Punkten die höchstmögliche Wertung. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass es sich bei den beiden nicht um Vollblutkarateka handelt, sondern um zwei junge Frauen, die durch den Schulsport zum Karate (zurück) fanden. Zur Vorbereitung nutzten sie nach dem Sportkurs die außerschulischen Angebote von Haubold und Co. Der Prüfungsausschuss bestehend aus den Sportlehrern Dorothea Lahme, Deni Velinovski und Mark-Oliver Wode zeigte sich beeindruckt. "Die Prüflinge bestachen durch Dynamik und Präzision in dieser faszinierenden Sportart!" so die Prüfungskommission.

Mittlerweile ist Karate auf dem besten Wege, ein fester Bestandteil des schulinternen Lehrplans am Gymnasium Corvinianum zu werden. Studienrat Wode, der bei Funakoshi Northeim Anregungen für den Schulsport bekam und mittlerweile selbst begeisterter Karateka ist, hat erste Module in einer 7. Klasse durchgeführt. Mit Erfolg, denn alle Schüler erfüllten unter den kritischen Augen von "Sensei" Mark Haubold die Kriterien für den 8. Kyu. Einige von ihnen hatten so viel Spaß an der für sie neuen Sportart, dass sie Karate weiter betreiben - natürlich bei Funakoshi. "Was sich hier entwickelt hat, ist ein Paradebeispiel für die vom Kultusministerium geforderte Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein", erläutert Wode stolz auf die blühende Kooperation. "Unsere Schüler bekommen einen Einblick in die faszinierende Welt der Kampfkunst und ich als Lehrkraft kann von der Expertise eines ehemaligen Weltklasseathleten profitieren. Als sehr erfreulichen Nebenaspekt sehe ich die verbesserte Motorik und Haltung der Schüler sowie das gesteigerte Selbstbewusstsein der Teilnehmer der Selbstbehauptungskurse. Wenn sie wollen, können sie nahtlos ins Vereinstraining überwechseln." Karate am Corvinianum ist also nicht nur das Erlernen einer Kampfkunst, sondern der Erwerb von vielfältigen Fähigkeiten und Fertigkeiten verbunden mit einer Riesenportion Spaß!

Marc- Oliver Wode
(Sportlehrer Gymnasium Corvinianum)

KVN erfolgreich in Sachsen

Karate Verband Niedersachsen holt sich 9 Platzierungen beim sächsischen Zwönitzpokal.


Burkhardtdorf.
Der 9jährige Lucas Kurtessis durfte den Anfang in der Disziplin Kata U11 machen. In den Vorrunden brillierte er mit seiner Überlegenheit. Für das Finale hob er sich seine beste Kata auf, mit der er sich dann einstimmig die Goldmedaille holte.
Auch in der Disziplin Kumite U11 (-35Kg) startete Lucas Kurtessis. Nach einer Niederlage in der Vorrunde, erkämpfte er sich über die Trostrunde Rang 3.
Beim Kumite der Junioren (-68Kg) ging Konrad Falldorf an den Start. Souverän gelang er von der Vorrunde ins Finale, wo er sich dann auch den 1. Platz sicherte.
Kirill Schaaf trat in der Disziplin Kumite Junioren (-68Kg) an. Den Weg ins Finale bestritt er überlegen. Hier musste er sich von seinem Gegner geschlagen geben und er erhielt die Silbermedaille.
In der gleichen Disziplin starte Patrick Schönrich. Durch eine Niederlage in der Vorrunde, gelang er in die Trostrunde, wo er sich den 3. Rang holte.
Beim Kumite in der Leistungsklasse (-78Kg) ging Björn Schrote auf die Kampffläche. Nach einer Niederlage, bezwang er seine Gegner in der Trostrunde und bekam die Bronzemedaille.

Für den Karateverband Niedersachsen gingen im Kumite drei Teams an den Start.
Als erste starteten die Schüler (weiblich). Nach dem erfolgreichen Einzug ins Finale, verloren sie die Finalrunde und bekamen Platz 2.
Das männliche Jugendteam unterlag in der Vorrunde, konnte sich jedoch über die Trostrunde den 3 Rang sichern.
Das Team der Leistungsklasse meisterte die Vorrunden mit Niveau. Im Finale erkämpften sie sich erfolgreich den ersten Platz und holten sich somit den Team-Pokal.

Titel beim diesjährigen Krokoyama Cup 2010



Der Rheinland-Pfälzische Karate Verband e.V. lud am 10. April 2010 zum 15. mal zum
Krokoyama Cup in Koblenz ein.


Mit über 800 Teilnehmern aus 11 Nationen und 108 Dojos im Jahre 2009 ist der
Krokoyama-Cup eines der größten Nachwuchsturniere Europas.

Landestrainer Marc Haubold organisierte, unterstützt von Andreas
Christmann (Seelze) und Ulrike Maaß (Bushido Verden e.V.), die Teilnahme des
Landeskaders an dieser Veranstaltung, bei der spannendes und aktionsreiches
Karate garantiert ist.

Unter dem hohen Aufgebot von Top-Athleten befanden sich auch Kyrill Schaaf
(Funakoshi Northeim), dieser hatte dieses Jahr bei der Deutschen
Schülermeisterschaft den 2. Platz geholt und daraufhin am 09. April in Koblenz die
erste Trainingseinheit beim Bundestrainer Klaus Bitsch, sowie Patrick Schönrich
(Bushido Verden e.V.), der das erste mal im Jugendbereich ab 14 Jahre startete und
mit herausragenden Leistungen im Kumite beeindruckte. In spektakulären Kämpfen
konnte er sich in der Klasse bis 45 Kg gegen Panchard aus der Schweiz, Reigneuy
aus Belgien, Litzel aus dem Landeskader Rheinland-Pfalz sowie Fuchs aus dem
Landeskader Baden-Württemberg behaupten und stand im Finale Tom Bössel
gegenüber, der für den Deutschen Karateverband an den Start ging. Diesen konnte
er 5:2 schlagen und gewann somit den diesjährigen Krokoyama Cup.
Schönrich erfuhr für diese Leistung noch eine Anerkennung der besonderen Art,
gratulierte ihm doch Bundestrainer Klaus Bitsch persönlich und bekundete sein
Interesse an ihm. Dies ist für einen jungen Athleten natürlich ein erhebender
Moment.

Zusammenfassend ist zu betonen, dass auch in diesem Jahr wieder alle Teilnehmer
mit großem Stolz erfüllt waren, mit dem Landeskader dabei sein zu dürfen. Die z.T.
unglaublich spannenden Kämpfe haben gezeigt, dass hier durchweg herausragende
Kämpfer am Start waren, die zum großen Teil sicher noch eine große Karriere im
Karate vor sich haben. Es war eine beeindruckende Veranstaltung, von der jeder
positive Eindrücke mit nach Hause nehmen könnte.
Wir dürfen zu Recht auf den Krokoyama Cup im nächsten Jahr gespannt sein!

Ulrike Maaß

Janine Fischer -- Malin Herbertz -- Mai Do Quyen Nguyen




Budo Dojo Rastede Damen-Team in Völklingen bei der DM 2010 erfolgreich.

Die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft des Deutschen Karate Verbands hatte sich das Damen Team vom Budo Dojo Rastede im Februar durch den Landesmeistertitel in Lüneburg erkämpft.
Janine Fischer als Landesmeister und Malin Herbertz als Drittplazierte waren für den Einzelstart gemeldet.
Also fuhr Team und Trainer am Freitag, den 19.03.10 nach Völklingen ins Saarland, wo sich ca. 630 qualifizierten aus den Bundesländern trafen, um auf 6 Wettkampfmatten ihren Deutschen Meister in den jeweiligen Gruppen zu ermitteln.

Im Teamwettbewerb gelang den Rasteder Damen
Malin Herbertz, Janine Fischer und Mai Do Quyen Nguyen am Samstagmorgen ein guter Start und sie besiegten in der ersten Runde mit einer sicher vorgeführten Gojushiho Sho die Mannschaft aus St. Arnold mit 5 - 0 Richterstimmen.
Um den Einzug ins Finale verlor man im weiteren Verlauf des Turniers gegen das Team aus BW, die Geschwister Kurz, die sich später im Finale gegen das Erfurter Team die Silbermedaille erkämpften.
In der Trostrunde machten die Rasteder alles richtig und sicherten sich mit einer synchron vorgeführten Kata Gojushiho Dai und der kämpferisch gezeigten Anwendung ( Bunkai ) mit deutlichem 5 - 0 gegen das Team aus Bayern wie im letzten Jahr den 3. Platz.
46 Damen starteten am Sonntag im Einzelwettbewerb Kata - Vorführungen. Während Malin Herbertz in der Runde der letzten 16 Teilnehmer gegen eine Bundeskaderathletin scheiterte, konnte Janine Fischer unter den Augen der Bundestrainer das Turnier mit einem hervorragenden 9. Platz abschließen.

Helmut Herbertz

Axel Markner demonstriert Anwendungsmöglichkeiten des Mawashi Geri


Erfolgreiche Trainerassistentenausbildung des KVN


Im Februar und März absolvieren 13 jugendliche Karateka, die sich in niedersächsischen und Bremer Vereinen in der Trainingsarbeit engagieren, in der Sportschule Lastrup die KVN-Trainerassistentenausbildung. Diese Vorqualifizierungsmaßnahme zur Trainerausbildung wird von der Sportjugend Niedersachsen gefördert und ist für den KVN von Diplom-Trainer Axel Markner, 5. DAN und Lehrwart KVN, und Alexander Hartmann, 4. DAN und Schulsportreferent KVN inhaltlich gestaltet worden.
An zwei Wochenenden wurden den Teilnehmern Grundlagen zur Trainingslehre und -planung genauso vorgestellt wie pädagogisch richtiges Trainerverhalten und die Vereinsarbeit außerhalb des Trainingsalltags. Mit diversen Gruppen- und Einzelübungen konnten die jugendlichen Aktiven ihre neuen Erkenntnisse fortlaufend anwenden und üben. Mit den Lernerfolgen waren die Referenten Axel Markner, Alexander Hartmann und Türk Kiziltoprak, 4. DAN und KVN-Kata-Talentkadertrainer, sehr zufrieden.
Auch die Teilnehmer blickten am Ende der Ausbildung auf sehr lehrreiche Unterrichtsstunden zurück und äußerten sich wiederholt positiv über den sehr gut verlaufenden Lehrgang.





Die Prüfungsteilnehmer mit den Lehrgangsleitern Axel Markner (re.) und Martin Köhler (Mitte). Jukuren-Trainer bestanden Prüfung

Jukuren-Trainer bestanden Prüfung

In der Sportschule Hennef ging nach vier Lehrgangswochenenden die Ausbildung 2009 / 2010 für Trainer-B "Jukuren" zuende.
Die Teilnehmer wurden von den Referenten unter der Leitung von Diplom-Trainer Axel Markner, 5. DAN und Lehrwart Niedersachsen, und Martin Köhler, 2. DAN und Lehrwart Sachsen-Anhalt, in psychologische, gesundheitliche und sportliche Aspekte des Älterwerdens eingeführt. Eine wesentliche Rolle spielte hierbei der Transfer in die alltägliche Trainingspraxis. Aber auch der Umgang mit Einzelfällen, wie es auf der einen Seite der Wettkampfsportler der Masterklasse, zum anderen der Karateka mit erheblichen Vorerkrankungen darstellt, wurde behandelt.
Mehrere der Teilnehmer konnten sich nach dem Absolvieren aller vier Lehrgangsteile der theoretischen und praktischen Prüfung stellen. Hier ging es hauptsächlich um die Präsentation einer Lehrprobe und deren Vor- und Nachbereitung. Mit großer Motivation stürzten sich die angehenden Jukuren-Trainer in die Aufgabe und bestanden ihre Prüfungen letztlich erfolgreich.
Die neue Ausschreibung für den Ausbildungsgang 2010 / 2011 wird in Kürze erfolgen. Anmeldungen hierzu wie immer bitte an die DKV-Bundesgeschäftsstelle.


4. DANSHAKAI des KVN in Buchholz


Am 13. Mäz 2010 fand der 4. DANSHAKAI, ein Lehrgang nur für Schwarzgurte, erneut in Buchholz statt.
Fast 40 Danträger fanden sich im Sportzentrum ein, um gemeinsam zu trainieren und auf spezielle
Themen einzugehen.

Dieter Mansky (7. Dan) ging in den ersten Einheiten auf vermeintlich einfache Grundtechniken ein
und erläuterte spezielle Komponenten, die deren Dynamik und Präzision erhöhen.
Zunächst wurden die Techniken und Kombinationen einzeln trainiert, später wurden sie mit dem
Partner im Kumite umgesetzt.
Danach ging Dieter auf eine Kata ein, die im Braungurtbereich zuhause ist, die Bassai Dai.
Hier stand das Bunkai im Mittelpunkt, denn es gibt immer wieder gerne Fehlinterpretationen und
Missverständnisse.
Dieter präsentierte hier nicht nur bekannte Standard-Anwendungen, sondern zeigte vor allem viele
Techniken, die dem einen oder anderen nicht geläufig waren.

Nach einer kurzen Pause hatte Werner Buddrus (5. Dan Karate, 1. Dan Kyushu-Jitsu) die Aufmerksamkeit
der Schwarzgurte für sich. Sein Thema war aus dem Kyushu-Jitsu die negative Stimulierung der Atemi-Punkte.
Diese Punkte kennt man z.B. aus der Akupunktur. Dort werden sie zum Wohle der Gesundheit stimuliert.
Geht man aber den negativen Weg, dann erzeugt man große Schmerzen bis hin zum KO. Leichter Druck oder
Schläge an den richtigen Stellen zeigen hier große Wirkung.

Dr. Anette Templin (1. Dan) und Martin Weber (3. Dan) hatten im letzten Teil etwas für den Kopf parat.
Der Psychologische Aspekt und die Entwicklung von innerer Energie für sich und natürlich bei den eigenen
Schülern waren hier das Thema. Während Martin aus der Praxis und seinen eigenen Erfahrungen referierte,
ging Anette auf die wissenschaftliche Ebene ein.
Dies geschah immer im Wechsel, so dass vielen klar wurde, wie die Verbindung zwischen Theorie und Praxis
hergestellt wird. Der mentale Bereich wird im Training leider immer noch sehr unterschätzt, denn zu viele
negative Einflüsse steigern nicht unbedingt die Leistungen und den Spaß am Training.

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Riesen Erfolg für Mandy Wimker



Die 16 jährige KVN Sportlerin erkämpft den 3. Platz bei den Europameistersachaften in Izmir

Die junge Sportlerin aus Börger, die bei Landestrainer Antonio Dionisio in Emden trainiert schaffte somit eine kleine Sensation...

Man kann sich vorstellen das eine solche Veranstaltung für eine so junge Frau eine wirklich aussergewöhnliche Belastung darstellt. Nach allen Recherchen soll sich Mandy aber ausserordentlich proffessionell auf dieser Megaveranstaltung durchgesetzt haben.


Der Verlauf der Kämpfe gestaltete sich wie folgt:
Mandy punktet mit einem blitzschnellem Mawashigeri

Kumite Einzel weiblich -48kg Mandy Wimker
1.Runde 3:0 gegen Ou Aissa aus Holland
2.Runde 1:4 gegen Suarez aus Spanien
Trostrunde
1.Kampf gegen Tufegdzic aus Serbien 1:1 nach regulärer Kampfzeit, Sieg im Pflichtentscheid mit 3:1
2.Kampf 3:0 gegen die Slowakin Kucova

Quelle: Antonio Dionisio
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